, 29. September 2012 in Blog, Leitthemen | 0 Kommentare

Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung.

Zwei Begriffe, die in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen haben. Nicht mehr nur Verwaltung und Politik entwickeln den öffentlichen Raum, auch Bürger gestalten diesen inzwischen aktiv mit. So werden in privater Initiative beispielsweise Brach- und Industrieflächen reaktiviert oder vernachlässigte Grünflächen aufgewertet. Durch gemeinsames Engagement von Bürgern, Politik und Verwaltung gewinnen Städte stetig an Lebensqualität, Attraktivität und kultureller und sozialer Anziehungskraft. Und dann, wenn die Bürgergesellschaft konstruktiv an den Entwicklungen beteiligt wird, entsteht wirkliche „Urbane Identität“.

 

„Gemeinsam Stadt gestalten“

gelingt, wenn aus Information Kommunikation wird. Wenn Infrastruktur- oder Stadtentwicklungsprojekte nicht mehr nur einen Arbeitstitel und ein Aktenzeichen sondern ein Erscheinungsbild haben. Logo, Corporate Design und Public Relations machen Stadtplanung und ihre Projekte sichtbar. Diese Instrumente transportieren Botschaften, Werte, Ziele und Informationen. Und kombiniert mit neuen Formen und Methoden der Bürgerbeteiligung schaffen sie Akzeptanz für Projektvorhaben in der Öffentlichkeit. Konsequente offene Kommunikation in Beteiligungsprozessen stärkt das Vertrauen und mindert den Widerstand.

Stadtplanung wird künftig mehr sein, als die räumliche und soziale Entwicklung durch Planungskonzepte. Stadtplanung muss heute auch Werte, Lebensgefühl und Trends der Gesellschaft berücksichtigen.